Afrikanische sprachen


15.01.2021 19:17
Liste afrikanischer Sprachen Wikipedia
Suaheli wird in Ostafrika und zum Teil auch in Zentralafrika gesprochen. Routledge, London/ New York 2003, isbn. So werden in Untersuchungen zu Sprachkontakt und Sprachwandel Einflsse auf sprachliche Strukturen im Kontext gesellschaftlicher, politischer und historischer Transformation analysiert. Wichtige Bantusprachen sind Kongo, Ruanda, Makua und Suaheli. Die lteste Schrift in Afrika ist die gyptische, die seit mehreren tausend Jahren besteht. Und Franzsisch beherrschen auch viele Bewohner, denn fast ein Jahrhundert zhlten fast alle Lnder Nordafrikas zu franzsischem Kolonialgebiet.

Mit einer Einleitung ber die Vlker und Sprachen Afrikas. Jedenfalls geht auch das einzige aktuelle Standardwerk ber afrikanische Sprachen insgesamt. Balbi versucht die erste Gesamtbersicht und Einteilung der afrikanischen Sprachen in Atlas ethnographique du globe ou classification des peuples anciens et modernes d'aprs leurs langues 1850.L. Seit den 1950er Jahren werden die afrikanischen Sprachen auf Grund der Arbeiten von. Kppe, Kln 2001, isbn. Christopher Ehret: Reconstructing Proto-Afroasiatic. Buske, Hamburg 1981, isbn. Fleming identifiziert Omotisch als sechsten Zweig des Afroasiatischen weitere Entwicklung: Die gesamte afrikanistische Forschung, soweit sie klassifikatorisch ttig ist, arbeitet auf Basis des Greenbergschen Modells, auch wenn sie dieses nicht in allen Einzelheiten anerkennt. Kontinent gesprochen wurden und werden.

Die Forschung betrachtet die Greenberg'sche Klassifikation als methodisch unzureichend, um tatschliche sprachgenetische Aussagen zu formulieren, die hnlich belastbar sind, wie die sprachgenetische Aussagen zu anderen Sprachfamilien. Strkere Zweifel gelten fr die Outlier-Gruppen Saharanisch, Kuliak und Songhai, deren Zugehrigkeit zum Nilosaharanischen von mehreren Forschern bestritten wird. Nurse, African Languages An Introduction (Cambridge 2000) herausgegeben und verfasst von fhrenden Afrikanisten unserer Zeit (B. Ordnet das Adamawa-Ubangi dem Niger-Kongo. Erkennt die korrekte Position des Bantu als Unter-Untergruppe des Niger-Kongo. Annales du Muse Royale de lAfrique Central 1967. Kritik gibt es vor allem am Nilosaharanischen, spter auch mit mehr Berechtigung am Khoisan Greenbergs Beitrag zur Klassifikation der afrikanischen Sprachen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Greenberg verzichtet auf nicht-linguistische Kriterien wie Rasse und Kultur, die zum verfehlten Begriff des Hamitischen gefhrt haben;.

Die innere Struktur dieser Sprachgruppen wird in den Einzelartikeln behandelt. Diese Sprachen werden in den meisten afrikanischen Staaten sdlich der Sahara weiterhin als Amts-, Gerichts- sowie Lehr- und Wissenschaftssprachen in den Universitten und hheren Lehranstalten verwendet. Bernd Heine, Derek Nurse (Hrsg. Sprachen in Nordafrika, arabisch spricht fast jeder in Nordafrika. Meinhof postuliert, dass die Bantusprachen mit ihren charakteristischen Nominalklassensystemen eine Vermischung der hamitischen Sprachen, welche ein grammatisches Geschlecht besitzen, und der Negersprachen seien (die kein grammatisches Geschlecht kennen). Gnzlich anders gestaltet sich die Lage in Nordafrika und am Horn von Afrika. In Somalia ist Somali vorherrschend. Joseph Greenberg: The Languages of Africa. Trotz hnlichkeiten zhlt er das Hausa nicht zum Hamitischen.

Daher wird die Greenberg-Klassifikation heute zwar mangels Alternative als Ordnungssystem (etwa zur Herstellung von systematischen Bibliothekskatalogen) weitgehend akzeptiert, ihr genetischer Aussagegehalt jedoch nur mit starken Vorbehalten angenommen. Postel stellt als erster Europer die Verwandtschaft der damals bekannten semitischen Sprachen fest. Das Niger-Kongo wird als neuer Begriff fr die westsudanischen Sprachen definiert, es schliet auch die Fulani-Gruppe, das Adamawa-Ubangi und vor allem die Bantusprachen (als Unter-Unter-Einheit) mit ein. Krapf prgt den spter heftig umstrittenen und heute aufgegebenen Begriff Hamitische Sprachen fr die nicht-semitischen subsaharischen Sprachen, wobei die Khoisan-Sprachen wohl ausgeklammert bleiben; er unterscheidet Nilo-Hamitisch (dazu zhlt er zum Beispiel die Bantu-Sprachen) und Nigro-Hamitisch (fr die westafrikanischen Sprachen) 1877. Die Kenntnisse der europischen Sprachen ist je nach Bildungsgrad, Land und Grad der Verstdterung recht unterschiedlich. Man gab dieser Sprachfamilie den Namen Bantu. Er fhrt den Begriff Afroasiatisch anstelle des belasteten Hamito-Semitisch ein und etabliert das Tschadische als fnfte Unterfamilie des Afroasiatischen. Mehr zu den Tuareg, amharisch ist  eine sehr alte Sprache. Von wenigen bezweifelt wird die Zugehrigkeit der Sprachen Kunama, Berta, Fur und der Maba-Gruppe zum Nilosaharanischen.

(Das Omotische wird spter durch Arbeiten von. Zum einen sind die semitischen Sprachen wesentlich auch in Afrika vertreten (z. . Diedrich Westermann : Die Sudansprachen. Dieser Artikel beschftigt sich mit der Klassifikation der afrikanischen Sprachen insgesamt. Ludolf erweitert die semitische Gruppe um die thiopischen Sprachen Altthiopisch und Amharisch. Die nilohamitischen und semitischen Sprachen fasst Mller zum hamito-semitischen Sprachstamm zusammen (Arbeiten 187688) 1880 Der deutsche Sprachforscher und gyptologe.R. Thiopien hat eine Jahrtausende alte Geschichte mit einer ebenso alten Kultur. Voen) halten die auf Greenberg und mehrere Vorgnger zurckgehende Vorstellung einer genetischen Einheit der Khoisan-Sprachen nicht aufrecht, sondern gehen stattdessen von mindestens drei genetisch unabhngigen Einheiten (Nordkhoisan oder Ju, Zentralkhoisan oder Khoe, Sdkhoisan oder Taa-Wi) aus, die frher zum Khoisan. Lincom Europa, Mnchen/ Newcastle 1997, isbn.

Joseph Greenberg in vier Gruppen oder Phyla eingeteilt: Afroasiatisch mit etwa 350 Sprachen und 350 Mio. Wenn du nach Kenia oder Tansania fhrst, wirst du dich mit 30 Swahili Worten gut verstndigen knnen. Jahrhundert Erste wissenschaftliche Beschftigung mit afrikanischen Sprachen in Europa: Koptisch (1636 Nubisch (1638 (Ki-)Kongo (1652 Nama (1643 Altthiopisch (1661) und Amharisch (1698) 1700. Meeussen: Bantu Grammatical Reconstructions. Die Negersprachen sdlich der Sahara fasste Meinhof unter dem Begriff Sudansprachen zusammen.

Herrmann Jungraithmayr und andere: Lexikon der Afrikanistik. Part I: The Niger-Congo Family. Selbst wenn sich die eine oder andere Auengruppe doch als eigenstndig erweisen sollte, so wird der grere Teil des Nilosaharanischen als genetische Einheit Bestand haben. Sprache der Hausa, einem Volk in der Sahelzone, gibt es zwei Worte dafr. Part VI: The Click Languages. Darber hinaus gibt es das koptische Alphabet in gypten und Libyen oder das arabische Alphabet, das Muslime mit dem Koran lernen. Es haben sich neben den zahlreichen einheimischen Sprachen der einzelnen Volksgruppen ( Vernakularsprache ) infolge Wanderungsbewegungen, Handelswesen, vorkolonialer Reichsbildung, religise Missionierungen und teilweise auch durch die Untersttzung der Kolonialherren im Rahmen einer Stammesselbstverwaltung und der britischen Politik der mittelbaren Herrschaft bestimmte Sprachen als. Part V: The Eastern Sudanic Family. ( weitgehend veraltet ) John Bendor-Samuel: The Niger-Congo Languages: A Classification and Description of Africas Largest Language Family. Sprechern vor allem im westlichen Sdafrika.

Hertz, Berlin 1880, isbn. Auch die afroasiatischen Sprachen rechnet man traditionell insgesamt zu den afrikanischen Sprachen hinzu, obwohl Sprachen der semitischen, unterfamilie des Afroasiatischen auch oder nur auerhalb Afrikas im Nahen Osten gesprochen wurden und werden. Sprechern vom Sudan bis Mali. Die ostsudanischen Sprachen werden spter von Greenberg als Nilosaharanisch klassifiziert 194863. Das ist der Grund, weshalb die amharische Schrift aussieht, als wrde sie aus lauter kunstvollen Ornamenten bestehen.

Neue materialien